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Erscheinungsdatum: 11.01.2019
Label: Thielemannstraße
Copyright: © Thielemannstraße
Dauer: 03:18
Genre: Deutsch-Pop

Beitrag bewerten >> Kroner - Regen


Angeblich hat ja jeder Mensch die freie Wahl, was er mit seinem Leben anfängt. Im Fall von Martin Kroner (Jahrgang 1991) muss das zumindest bezweifelt werden. Da seine erste Kindheitserinnerung überhaupt darin besteht, seinen Vater beim Spielen von „Strangers in the Night“ auf der Trompete zu belauschen, war es da wirklich wahrscheinlich, dass aus dem kleinen Martin etwas Anderes werden würde als ein Musiker? Zweifel sind angebracht …
 
„In Glück wiegt es sich besser als in Sicherheit …“ („Endlich Liebe“)
 
Dabei hat es am Versuch nicht gemangelt. Nach dem Abitur in seiner Geburtsstadt Braunschweig absolvierte er zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Kinderheim und studierte danach Erziehungs- und Sozialwissenschaften in Vechta. Aber da hatten 5 Jahre Posaunenunterricht, die Gitarrenstunden beim großen Bruder, seine eigene Punk-Band mit 15, die Schulband und seine Tante, die Opern-Sängerin Sabina Szafraniec, längst ihre unauslöschlichen Spuren in Kroners Seele hinterlassen. Und so zog er die Konsequenzen und wurde ab 2013 einfach nur noch Musiker – mit allem, was er hat.
 
„Noch kein schicker Diamant kam nicht als Kohle zur Welt…“ („Regen“)
 
Und das ist einiges, wenn man all den Bands und Künstlern glauben kann, für die Kroner nach Sichtung seiner Songs schon als Support auftreten durfte. Revolverheld, Die Happy, Bosse und Wingenfelder, um nur einige zu nennen. Denn schon 2013 schubste ihn das Schicksal weiter: „Wir sind die Irritierten, die Zeiten werden schön!“ von Bosse ließ sich Kroner als Tattoo stechen, weil es ihm aus der Seele sprach – und eine Woche später spielte er durch einen Anruf beim Radiosender auf einem Privatkonzert seinem Idol Bosse einige seiner Songs vor – und das brachte ihm die Chance, vor 5000 Zuschauern ein Bosse-Konzert zu eröffnen.
 
„Wichtig ist nichts, außer dabei sein …“ („Kirche im Dorf“)
 
Wenn er gerade nicht für Top-Acts die Menge anheizte, war Kroner in den Fußgängerzonen der Republik unterwegs, um sich seinen Lebensunterhalt zu ersingen. Danach begann er auch bei Hochzeiten zu spielen und – wie Ed Sheeran – nur mit Gitarre und Loop-Maschine in Kneipen aufzutreten. Da gab er auch schon mal ein Konzert vor einem einzigen Gast, der, wie sich später herausstellte, eigentlich nur wegen des Bieres da war. Dass Rock’n’Roll immer einfach ist, hat ja auch niemand behauptet.
 
„Irgendwo im Flug liegt meine Mitte …“ („Irgendwo im Flug“)
 
Einfach macht es sich Kroner ohnehin nie, denn er stellt bestimmte Anforderungen an sein Schaffen. Ihm muss es gefallen, was er da singt, spielt und schreibt, und wenn es sich mal nicht reimt, dann ist das auch in Ordnung. Auch groß muss die Botschaft für Kroner nicht sein, um ein Lied darüber zu machen. Es reicht schon, wenn sie wahr ist.
 
Mit seiner ersten Radio-Single "Paradies" schaffte Kroner es Herbst 2018 bis auf Platz 136 in den deutschen Airplay Charts!
 
Ist das nun Singer-Songwriter? Ist das Pop? Oder Rock? Klingt das wie …? Den unausweichlichen Stempel müssen schon andere auf Kroners Lieder kleben.
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